| Überwachungskameras an Schulen? |
|
|
|
| Geschrieben von: Lars Bokel |
|
Wo sollte das Streben nach Sicherheit aufhören und wo beginnt der nicht tolerierbare Eingriff in die Privatsphäre? Schon an Tankstellen und Einkaufsläden? Oder erst in der Öffentlichkeit z.B. in den Fußgängerzonen einer Innenstadt? Gehören Sie vielleicht zu der Gruppe, die denkt, dass Videoüberwachung noch viel weiter gehen müsste und so z.B. Überwachungskameras an Schulen notwendig wären? Dort zeigt sich regelmäßig Gewalt, aber auch Diebstahl, an einigen Schulen haben gar die Lehrer Angst vor den Schülern. Kann hier also eine Videoüberwachung durch Überwachungskameras für Eindämmung sorgen? Die Frage ist nicht leicht zu beantworten, vielleicht gibt es Schüler, die Respekt davor haben, wenn diese Videos den Eltern (oder in manchen Fällen sogar der Polizei) gezeigt werden. Andere Schüler, denen bisherige Maßnahmen wie Klassenkonferenzen oder ein Schulverweis nicht ausgemacht haben, werden sich vermutlich auch von den Überwachungskameras nicht einschüchtern lassen. Vielleicht motovieren solche Kameras den ein oder anderen sogar noch zu Straftaten. Zudem werden so pauschal alle Schüler verdächtigt und durch die Kameras vielleicht empfindlich im Lärmumfeld gestört. Ein ständiges "Sich-Beobachtet-Fühlen" wirkt sich unter Umständen negativ auf den Schulalltag aus. Man sollte also eher andere Maßnahmen ergreifen. Lars Bokel Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. |


