| News.de fragt nach: Ist Judenhass wieder gesellschaftsfähig geworden? |
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| Geschrieben von: Anna Klein |
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Nun ist es schon über 70 Jahre her, dass Hitler seine fanatischen Neigungen gegen Juden im ehemaligen Deutschen Reich ausüben konnte. Die Akzeptanz der Juden in Deutschland wurde in den letzten Jahrzehnten stark gepflegt. In den letzten Tagen und Wochen gab es aber Vorkommnisse in der Welt, die an der Judengleichstellung zweifeln lassen. Da stellt man sich die Frage ob es normal in der Gesellschaft geworden ist über unterschiedliche Rassen zu diskutieren oder seine Meinung darüber frei zu äußern. Oder wie der Papst in Israel vor ein paar Tagen, gänzlich darüber zu schweigen. Wie kann es sein, dass vor Gericht ein Mensch „Heil Hitler“ schreit, Teenager-Attacken im KZ passieren oder das Judenhass auf Facebook geäußert wird. Sind das nur episodische Einzelfälle? Oder kann man schon bedenkliche Symptome antisemitischer Tendenzen der Gesellschaft erkennen? Der Holocaust gilt nicht als Meinungssache, sondern gehört zu Deutschlands trauriger historischen Vergangenheit. Der Neonazismus und Antisemitismus scheint eine andere Qualität zu bekommen. Eine eher gewalttätigere Seite wie der Anschlag der Rechtsextremisten im KZ in Österreich und mehr gesellschaftlichen Raum wie bei Facebook. Im letzten Jahr wurden deutlich mehr rechte Straftaten begangen als in den vergangenen Jahren. Der Grund soll nach einem Wissenschaftler für Politik Herrn Hajo Funke die soziale Verankerung sein. Besonders bedenklich meint er wäre der subtile Antisemitismus. Wie er zum Beispiel in einem autoritären und absolutistischen Glaubensgemeinschaft wie der katholischen Kirche zu finden ist. Wie Papst Benedikt auf seiner Nahost-Reise aufzeigte. Man solle das ganze nicht verharmlosen und ernst nehmen. Anna Klein Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
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