| Münchens Kampf gegen die Bettler |
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| Geschrieben von: Mark Meier |
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München gilt als eine der teuersten Städte Deutschlands und wie in allen Großstädten unserer Zeit gibt es auch hier die Armut. Nur ist sie hier nicht so präsent wie in anderen Städten. Eigentlich kennt man das typische Bild von Bettlern, die auch der Straße sitzen und ihren Becher hinstellen, in der Hoffnung, dass doch einmal jemand Geld hinein wirft. In München gibt es dies hingegen nicht. Seit 1980 ist das Betteln in de Metropole Bayern nicht erlaubt. Zwar wurde vor 40 Jahren klargestellt, dass das bloße betteln keine Straftat ist. Der Anblick von Armut ist nicht per se kriminell. Aber die oberen der bayerischen Landeshauptstadt lassen sich immer wieder etwas neues einfallen. Wurde zuerst noch das Erscheinungsbild der Stadt in den Vordergrund gestellt, ist es heute das Sicherheitsbedürfnis der Bürger das geschützt werden muss. Inzwischen wird diese Praxis auch in den Städten Nürnberg, Regensburg und Augsburg umgesetzt. Sie verboten dies über eine kommunale Gesetzesänderung, in der Plätze für das Betteln als Sondernutzung genehmigt werden müssten. Da die Städte diese nicht erteilen, gibt es folglich keine Möglichkeit für Bettler sich einen Platz zu suchen. In Bayern setzt sich dieser Trend immer weiter fort. Kaum noch eine Stadt über 50.000 Bewohnern lässt das Bettlern noch zu. Eigentlich ein Grundrecht dieser mittellosen Menschen. In München wird dieses Verbot am strengsten durchgesetzte. So drohen empfindliche Bußgelder und Strafen, sollte man sich diesem widersetzen. Schließlich gelten sie hier als Gewerbetreibende ohne Lizenz. Schätzungen zu folge rückt die Münchener Polizei etwa 50mal wegen solcher Vergehen aus. Eine Veränderung der Situation ist nicht in Sicht, Immolo berichtete schon einmal über einen eventuellen Konsens. Aber die Städte Bayerns sind an keiner Lösung, die den Bettlern mehr Rechte zuweisen würde interessiert. Sie stehen auch dem Standpunkt damit ihre Städte sicherer und attraktiver zu gestalten. |


