Montag, 21. Mai 2012, 19:01:41

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Boris Becker: eine Kurzbiografie und seine größten Errungenschaften PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Marko Schröder   


Geboren in einer wohlhabenden Familie aus Leimen, Westdeutschland am 22. November 1967. Seine frühe Tenniserziehung fand in einem von seinem Vater gegründeten Tennisclub statt, in dem er oft mit Steffi Graf, einer zukünftigen Königin des Tennis, spielte. Die professionelle Karriere 1984 fing Boris Becker im Profisport an und gewann seine ersten nennenswerten Doppel- und Einzeltitel wie beispielsweise in der "Queen's Club Championship". Sein Leben sollte sich aber schon ein Jahr später drastisch ändern, als ihm 1985 in Wimbledon der Sieg als absoluter Außenseiter gelang. Sein Rekord als jüngster Einzelgewinner von Wimbledon stand bis 1989, als er von Michael Chang gebrochen wurde und schon bald wurde er als 18ter der 40 größten Tennisspieler eingestuft. Becker verteidigte seine Krone gegen den weltbesten Spieler Ivan Lendl 1986, wurde aber 1987 von Peter Dohan, 70ter in der Weltrangliste, geschlagen. Sein geschichtsträchtiges Duell mit John McEnroe im Davis Cup 1988, das mehr als sechs Stunden dauerte, bescherte ihm einen beispielhaften persönlichen Sieg und brachte Deutschland den Ausgleich gegen die USA. Er realisierte sein Ziel, in der Weltrangliste Platz 1 zu erreichen, allerdings nie. Höhen und Tiefen 1988 ging es in Wimbledon nicht gut aus für Becker, als ihn Stefan Edberg in vier Sätzen besiegte. Dies löste eine starke Rivalität zwischen den beiden aus. Becker bekam eine Art süße Rache als er Ivan Lendl 1988 bei den Masters in New York besiegte, nur um dann Stefan Edberg im gleichen Jahr bei den Tennisweltmeisterschaften zu besiegen. Die dreiseitige Rivalität ging im Jahr 1989 weiter, als er gegen Edberg beim French Open Halbfinale verlor, aber ihn im Finale von Wimbledon wieder besiegte. Danach besiegte er Ivan Lendl im Finale der US Open bevor er das Jahr mit dem Sieg gegen Andre Agassi beim Davis Cup, durch den er seinem Land die Trophäe brachte, krönte. 1990 war Becker aufgrund seines wechselnden Glücks für nur 12 Wochen auf der Weltrangliste die Nummer 1 und seine dritte Begegnung mit Edberg in Wimbledon 1990 endete in einem Desaster. Außerdem gelang es ihm nicht, Agassi beim US Open-Halbfinale nicht besiegen. Allerdings gewann er die French Open gegen Lendl und nach dem Gewinn der Australian Open 1990 wurde er wieder Nummer eins. Bei den French Open verlor er jedoch wieder gegen Agassi. 1992 war ein akzeptables Jahr mit vier Titelgewinnen und seinem Sieg über Jim Courier bei den ATP Tourmeisterschaften. Becker und Stich gewannen die Wimbledon-Doppelkrone 1992, aber ihre Beziehung wandelte sich bald zu einer Rivalität. Das Wimbledonfinale 1993 konnte Stich für sich entscheiden, und die Medien schürten die Rivalität zwischen den beiden weiter. Der Abwärtstrend Bei seinem siebten Finale in Wimbledon 1995 verlor Becker das Spiel aufgrund von Erschöpfung gegen Pete Sampras. Er gewann die ATP Tour-Weltmeisterschaften in Frankfurt mit einem Sieg über Michael Chang, und Becker hatte seine Rache gegen Sampras den er in Stuttgart besiegte. Außerdem gewann er das vierte Jahr in Folge die Queens Club-Meisterschaften. Obwohl jeder dachte, Becker wäre 1996 in Wimbledon nicht zu schlagen, spielte das Schicksal sein grausames Spiel mit ihm als er sich sein Handgelenk in einem Spiel der dritten Runde verletzte und danach nicht mehr weiterspielen konnte. Nach 1997 begann Beckers Karriere langsam abzufallen, zum Großteil wegen seiner Hochzeiten und daraus folgenden privaten Problemen. Außerdem hatte er Steuerschwierigkeiten und war drogenabhängig. Becker, der GeschäftsmannBecker lebt zurzeit als sehr erfolgreicher Geschäftsmann in der Schweiz und investiert in Uhren- und Tennisschlägermanufakturen, sowie Mercedes Benz und ist zum leidenschaftlichen Pokerspieler geworden.
 



Marko Schröder ist seit Montag, 09. Mai 2011 bei uns Autor.

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