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Die Fixkosten PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Jens Graupner   


Die Fixkosten stellen Kosten dar, die unabhängig von der Produktionsmenge von Gütern in konstanter Höhe anfallen. Die Fixkosten dienen in Form von Zinszahlungen, Mietzahlungen, Lohnkosten u.a. der Aufrechterhaltung der Unternehmenstätigkeit. Fixkosten lassen sich kurzfristig nicht beeinflussen und können demnach auch nicht in kurzer Frist auf Stückkosten umgelagert werden. Langfristig stellen Fixkosten variable Kosten dar, die dann auf Stückkosten verteilt werden können.

Zu unterscheiden sind absolut fixe und intervallfixe Kosten. Die absolut fixen Kosten fallen innerhalb einer Kapazitätsstufe in konstanter Höhe unabhängig vom Beschäftigungsgrad an.  Intervallfixe Kosten werden auch als stufenfixe oder sprungfixe Kosten bzw. Sprungkosten bezeichnet. Charakterisiert sind intervallfixe Kosten durch ihren sprunghaften Anstieg bei der Ausprägung einer Bezugsgröße ober- oder unterhalb eines bestimmten Intervalls.  Fixkosten können in Grenzen bereits vor bzw. während der Existenzgründung im Rahmen eines Businessplans geplant werden. Die Erstellung des Businessplans kann dabei über eine Businessplan Software erfolgen.

Im Rahmen der Vollkostenrechnung erfolgt über einen künstlichen Proportionalitätsfaktor, unter Verwendung von Bezugsgrößen, die Verteilung eines Fixkostenanteils auf die Kostenträger. Das der Teilkostenrechnung zugrundeliegende Kostenverursachungsprinzip verbietet eine Verrechnung der Fixkosten auf die einzelnen Produkte.
 



Jens Graupner ist seit Mittwoch, 14. Juli 2010 bei uns Autor.

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