Montag, 21. Mai 2012, 17:17:03

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Designmöbel und ihre Geschichte PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Bibi Azul   


"Design" ist ein Begriff, der aus unserer heutigen Welt nicht mehr wegzudenken ist. Ob im Schuhgeschäft oder im Möbelhaus. Oder wenn man verstehen möchte, warum das neue Auto genau die Form hat, die es hat, und dabei auf Industriedesign aufmerksam wird. Den Kleiderschrank kann man mit Mode vom Designer füllen oder Designmöbel für eine wohnliche Schlafzimmer Einrichtung auswählen. Dass dieser Begriff allerdings erst rund seit den 1960ern in dieser Form Standard wurde, bedenken viele nicht.

Bis etwa ins 19. Jahrhundert hätte man jemanden, der Design Möbel gestaltet, noch "Mustermacher" genannt. Zunächst setze man dann sprachlich auf Französisch und sprach von "Dessin" und "Dessinateur". Das englische "Design" wurde erst mehr oder weniger in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts ins Deutsche übernommen. Lediglich Experten auf diesem Gebiet kannten allerdings vorerst diesen Fachausdruck. Bis auf Deutsch jedem verständlich sein konnte, was Design Möbel sind, dauerte es nochmal rund zwei Dekaden.

Designmöbel wecken erst einmal Ideen von unbezahlbaren Preisen für etwas, das man eigentlich nicht braucht. Wer benötigt denn schon Tische und Stühle, die von einem hoch gelobten Designer gestaltet wurden? Design hat in den Köpfen vieler einen ähnlichen Stellenwert wie Kunst. Interessant, aber trotzdem man kann auch darauf verzichten. Dass diese Vermutung nicht korrekt sein kann fällt einem allerdings spätestens bei dem Ausdruck "Industriedesign" auf.

Der Sinn von Design ist nie ein bloßer Selbstzweck. Ein Designer ist kein Künstler, der sich selbst in seinem Werk auszudrücken sucht. Viel mehr versucht ein Designer, zum Exempel Möbel zu schaffen, die den Menschen einen Nutzen stiften. Genau aus diesem Grund kann Massenware aus dem Möbelhaus nie das leisten, was Designermöbel zu bieten haben. Auf einer Esszimmermöbel aus dem Möbelhaus kann man natürlich sitzen und am Tisch essen. Hat man Designmöbel, kann man das selbe tun. Jedoch zusätzlich sind die Designerstücke vielleicht besonders gut für den Rücken oder von viel besserer Qualität. Die Designermöbel sehen außerdem vermutlich deutlich interessanter aus. Und wenn es in der Wohnung harmonisch ist, fühl man sich selbst sofort wohler und zufriedener. Das Wohlbefinden verbessert sich also mit einem guten Wohngefühl deutlich. Und bis auf ein paar Ausnahme sind ja keine Möbel wirklich unverzichtbar. Man kauft sie, weil man sich mit ihnen in der eigenen Wohnung zufrieden fühlen möchte.

Design ist also bei Weitem kein überflüssiger Schnickschnack. Designmöbel oder Design Schuhe können auf unterschiedliche Arten dazu beitragen, dass man sich wohler und zufriedener fühlt. Und diese Leistung verdienen Anerkennung.
 



Bibi Azul ist seit Mittwoch, 10. August 2011 bei uns Autor.

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