Montag, 21. Mai 2012, 16:40:43

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Schnarchen behandeln und Risiko vermeiden PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Florian Binder   


Ohne Frage gehört Schnarchen zu den allgemein bekanntesten Volkskrankheiten. Nur allzu oft wird diese Erkrankung nicht für voll genommen, teilweise werden auch Scherze darüber gerissen. Auf den ersten Blick ist daran auch überhaupt nichts auszusetzen, gleichwohl kann das laute Schnarchen auch zu einer Gefahr für die eigene Gesundheit werden.

Ab welchem Grad entwickelt sich Schnarchen zu einer realen Gefahr?

Betroffene, die während dem Schlaf ruhige und einigermaßen gleichmäßige Laute von sich geben, dürfen aufatmen. Ein solcher Befund weist auf eine gefahrlose Charakteristik der Krankheit hin. Gefährlich wird es, sobald Betroffene ausgesprochen unregelmäßig und intensiv schnarchen. Hierbei kann es sogar dazu kommen, dass die Sauerstoffzufuhr für zahlreiche Sekunden außer Kraft gesetzt wird. Hierbei spricht man von einer Schlafapnoe. Falls dies auf Dich zutrifft, sollte unter allen Umständen ein Doktor aufgesucht werden. Dieser führt eineUntersuchung durch und überweist den Patienten anschließend ggf. zu einem Fachmann. Teilweise ist es notwendig, dass man eine oder auch mehrere Nächte in einem Schlafzentrum verbringt. Hier wird die persönliche Nachtruhe mit Beistand von neuartiger Technologie genau untersucht. Hiermit kann auch eine Anpnoe (demzufolge einer der schlimmeren Befunde) exakt festgestellt werden.

Ohne Zweifel sollte man Risiko Schnarchen nicht belächeln, denn wie Forscher belegten, kann dieses bei enormer Ausprägung das Risiko für Schlaganfälle signifikant erhöhen. Die Ursache dafür sind Verengungen von Blutgefäßen, durch welche das Blut läuft. Ist die Sauerstoffversorgung im Zusammenhang mit essentiellen Organen nicht gesichert, so beeinträchtigt das beträchtlich die Vitalität.

Eine geeignete Therapie kann in allen Fällen nützlich sein

Dessen ungeachtet kann auch minder deutliches Schnarchen zu einer Behinderung des physischen Wohls führen. Schon die Tatsache, dass ihr Ehepartner auf Grund von störendem Schnarchen nicht ausreichend schlummern kann, sollte genug für eine Behandlung sein. Zudem schaden sich Betroffene auch selber, schließlich sind sie durch den ruhelosen Schlaf am anschließenden Vormittag nicht zur Genüge ausgeschlafen. Mangelhafte Aufmerksamkeit im Autoverkehr und am Arbeitsplatz können die Folge sein. Die Meinung, dass Schnarcher selbst gut schlafen würden, ist unwahr. Sie erreichen weit schwerer die tiefste Schlafphase, welche REM heißt. Diese ist überaus wichtig, da der menschliche Körper sich in diesem Zusammenhang am effektivsten regeneriert.

 



Florian Binder ist seit Sonntag, 09. Oktober 2011 bei uns Autor.

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