Freitag, 18. Mai 2012, 01:45:11

Besonderer Tip von uns

Jetzt neu: Mit bis zu 5GB Webspace+ Trafficflate inclusive !!!


Kaufberater für LCD Monitore PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Jochen Müller   


TFT-Bildschirme sparen Platz und sehen schön aus. Auch die geringere Strahlung und der geringere Strombedarf sprechen für das LCD Display.

Beim LCD Display erfolgt die Bilddarstellung mit Hilfe von Segmenten, die eigenständig voneinander ihre Helligkeit ändern können, wenn mit elektrischer Spannung in jedem Segment die Ausrichtung der Flüssigkristalle verändert wird.

Was bedeutet TFT ?
Flachbildschirmen werden manchmal als LCD- (Liquid Crystal Display) und manchmal als TFT- (Thin Film Transistor) Bildschirme bezeichnet. Streng genommen sind beide Begriffe nur halb richtig, denn sie beschreiben jeweils nur einen Teil der Eigenschaften des Flachbildschirms. Während ein Röhrenmonitor, genau wir der Röhrenfernseher, das Bild zeilenweise aufbaut, arbeitet ein Flachbildschirm mit Bildpunkten (Pixeln), die zum leuchten gebracht werden. Die Lichtpunkte bestehen aus flüssigen Kristallen (daher Liquid Crystal Display) und einem Farbfilter. Lediglich im High-End Grafikbereich kommen sie mit den Röhrengeräten in puncto Bildqualität noch nicht richtig mit.

LED
Bei LED liegt der Fall noch etwas anders. Neuere LCD-Bildschirme werden gerne als LED-Bildschirme bezeichnet, denn sie setzen Leuchtdioden (LED) zur Hintergrundbeleuchtung ein. Das spart Strom und ermöglicht dünnere Displays. In nicht allzu ferner Zukunft dürften die Begriffe LCD-Monitor und LED-Monitor praktisch gleichbedeutend sein, da sich die LED-Technik zur Beleuchtung immer mehr durchsetzt. Doch noch sind viele LCD-Monitore mit konventionellem Leuchtstoffröhren-Backlight (CCFL) im Handel.

Die Preise von technischen Geräten sind ständig am Fallen, während Ihre Leistungsfähigkeit zunimmt. Bei Monitoren sollten Sie aber nicht nur auf den Preis achten, sondern auf die Qualität. Billig ist nicht gleich günstig ! Ein Monitor, der Ihnen die Augen verdirbt ist in jedem Falle zu teuer. Um mit der Entwicklung von Preisen und technischen Neuerungen immer mithalten zu können bemühen Sie deswegen am Besten einen der Internet- Preisvergleiche

Die Technik wird sich in den nächsten Jahren sicherlich noch weiterentwickeln. Dieser Ratgeber wird Ihnen helfen, das richtige Gerät zu finden. Worauf ist also beim Bildschirmkauf zu achten ?

Die Bildschirmdiagonale

Die Größe des Bildschirms wird in Zoll angegeben und bezeichnet die Länge der Diagonale des Bildschirms, also den Abstand von der linken unteren zur rechten oberen Ecke des Displays. Normalerweise steigt der Preis mit der Bildschirmgröße. Die Bildschirmdiagonale ist nicht identisch mit der Größe des Gerätes, da der Bildschirm noch von einem Gehäuse umgeben wird.

Die Auflösung

Als Auflösung bezeichnet man die Anzahl der dargestellten Punkte (Pixel) aus denen sich ein Bild zusammensetzt .

Die Bildaufbauzeit

Die Reaktionszeit ist die Zeit, die das Display braucht, um ein Bild aufzubauen. Extrem niedrige Werte sind nur für Computerspieler interessant. Weniger als zehn Millisekunden sollten es aber schon sein. Laut Stiftung Warentest ist auf Herstellerangaben nicht unbedingt immer Verlass.

Das Kontrastverhältnis

Ein wichtiges Kriterium für die Bildqualität ist das Kontrastverhältnis. Es beschreibt den Helligkeitsunterschied zwischen dem hellsten und dem dunkelsten darstellbaren Bildpunkt. Kann der Monitor einen weißen Bildpunkt z.B. 1000 mal heller darstellen als einen schwarzen, spricht man von einem Kontrastverhältnis von 1000:1. Auch hier kann man Herstellerangaben nicht auf die Goldwaage legen, doch generell gilt: Je höher desto besser. Im Schnäppchenbereich gilt mittlerweile 800 bis 1000:1 als Standard. In solchen Bildschirmen steckt fast immer ein TN-Display. VA-Bildschirme erreichen in der Regel ein höheres Kontrastverhältnis. Für Bildbearbeitung sind sie erste Wahl.

Die Helligkeit

Für eine hohe Brillanz und kräftig leuchtende Farben bedarf es hoher Leuchtkraft. Dies ist besonders in hellen Räumen wichtig. Die Helligkeit wird in Candela gemessen. Ein Candela entspricht dabei der Leuchtkraft einer Kerze auf einen Quadratmeter. Je höher der Wert, desto besser ist das Bild zu sehen.

Der Betrachtungswinkel

Früher konnte man bei Flachbildschirmen nur etwas erkennen, wenn man direkt und frontal vor dem Display saß. Heute ist das etwas anderes. Der Betrachtungswinkel gibt an, aus welchem Winkel man auf dem Display noch etwas erkennen kann. Je größer der Blickwinkel desto besser, besonders wenn man öfter mit mehreren Personen an einem Display sitzt

Die Anschlüsse

Wozu brauche ich einen DVI-Anschluss? Vor fünf Jahren hatte jeder Monitor einen (analogen) VGA-Ausgang und damit hatte es sich. Heutzutage glänzen die meisten TFTs mit einem digitalen DVI-Ausgang. Per DVI (Digital Visual Interface) können Bilddaten digital übertragen werden. DVI-D überträgt nur digitale Bilddaten. DVI-I auch analoge. Per VGA (auch: D-Sub) mussten die ursprünglich digitalen Daten vor der Übertragung analogisiert und nach der Übertragung erneut digitalisiert werden. Das ist aufwändig und führt zu einem sichtbaren Signalverlust. Falls Sie hochauflösende Videos, etwa von Blu-ray Playern oder vom HDV-Camcorder, sehen wollen, ist eine HDMI-Buchse die beste Lösung. HDMI (High Definition Multimedia Interface) ist DIE digitale Heimkino-Schnittstelle zur unkomprimierten Übertragung von Bild- und Toninformationen mit hoher Auflösung und hohen Datenraten. HDMI stellt eine Weiterentwicklung von DVI dar. Im Gegensatz zu DVI kann HDMI auch Tonsignale übertragen. Wichtig ist auch der Kopierschutz HDCP, den HDMI ab der Version 1.2 unterstützt. Einige TFTs setzen ganz auf HDMI. Hier muss ein Adapterkabel gekauft werden, um den TFT am DVI-Ausgang des PCs zu betreiben.

Lautsprecher

Intergrierte Lautsprecher sind platzsparend, bieten aber dafür natürlich keine besonders gutes Audio Erlebnis.

Die Pivot Funktion

Der sogennante Pivot-Punkt ist ein Dreh- und Angelpunkt. Verfügt der Monitor über eine Pivot Funktion, dann bedeutet das, dass er gehdreht werden kann. Damit stellt man einen Monitor um von z.B. von Querformat auf Hochformat um bestimmte grafische Arbeiten besser erledigen zu können.

Eingebauter USB-HUB

Wer viele Zusatzgeräte hat, die nicht dauerhaft an den PC angeschlossen werden sollen (z.B. Digitalkamera), der kann auch auf Bildschirme zurückgreifen, bei denen im Standfuß ein aktiver USB-Hub integriert ist. Damit lassen sich Zusatzgeräte über den Schirm mit dem Computer verbinden. Das erleichtert den Anschluss ungemein.

Integrierte Tuner

Der PC wird als zusätzlicher Fernseher immer beliebter. Einige Bildschirme verfügen deshalb über einen integrierten TV Tuner. Dadurch wird aus dem Display ein vom PC unabhängiges TV Gerät.

Breitbild

Mittlerweile gibt es Bildschirme mit dem Breitbild Format 16:10-Format arbeiten. Spiele oder Filme werden in voller Breite angezeigt. Entscheidender Vorteil des Breitbild-Displays: Das Format ist dem natürlichen Sehfeld des Menschen angepasst. Das sorgt nicht nur für Spielvergnügen, sofern die Spiele breitbildkompatibel sind. 16:9-Filme werden in voller Größe und unverzerrt angezeigt. Schwarze Balken entfallen.. Vor dem Kauf solcher Modelle ist zu prüfen, ob die Grafikkarte in der Lage ist hohe Schirm-Auflösungen darzustellen.

 



Jochen Müller ist seit Donnerstag, 31. März 2011 bei uns Autor.

weitere Artikel dieses Autors

t.one blue was designed 2006 by Karsten Oltrogge: www.tone.oltrogge.ws
Homepage of Karsten Oltrogge: www.oltrogge.ws